By Timo Wollny on Juni 17, 2021

Online Handel im Wandel

Mit dem rapiden technologischen Wandel ist es kein Wunder, dass auch der eCommerce Markt an Geschwindigkeit gewonnen hat. Dabei haben sich die Begriffe Next Generation Commerce sowie Headless Commerce über Jahre zu Trendbegriffen entwickelt, womit eCommerce Produkte beschrieben werden können, welche eben jene Flexibilität sowie Agilität bieten, um dem schnellen Wandel standzuhalten.

Heute ist es für Händler und Hersteller essenziell, ihren Kunden eine einheitliche Customer Experience über alle Vertriebs- sowie Kommunikationskanäle hinweg zu bieten. Dabei ist es unerheblich, ob der Kunde mobil, über den Online-Shop oder über andere IoT Geräte interagiert, denn auf all diesen Kanälen muss ein durchgängiges Kauferlebnis geboten werden. Zudem müssen Unternehmen schnell und individuell auf Marktänderungen reagieren. NG Commerce Plattformen bieten diese Möglichkeit und können neue Funktionalitäten oder Frontend-Änderungen in kürzester Zeit veröffentlichen.

Eine moderne E-Commerce-Plattform sollte also flexibel sowie skalierbar sein. Außerdem muss sie entgegen des klassischen Ansatzes die Möglichkeit bieten, individuelle Lösungen schnell und einfach hinzufügen zu können.

Technologisch ist hierfür eine modulare Architektur nötig, die wie beispielsweise bei Headless Systemen das Frontend vom Backend trennt. Dadurch können Händler ihre Shop-Oberfläche regelmäßig an die neuesten Kundenanforderungen anpassen, ohne das Backend anfassen zu müssen. Mit Technologien wie SPAs (Single Page Applications) kann zudem neben weiterer Vorteile die Performance gesteigert werden. Bei diesen müssen die verschiedenen Seiten des Frontends nicht jedes Mal vom Server angefragt werden, sondern werden clientseitig ausgeführt und die Inhalte dynamisch nachgeladen.

Viele moderne eCommerce Plattformen beziehungsweise generell moderne IT-Architekturen basieren auf der Microservice Architektur. Diese Art der Architektur bietet eine einzigartige Flexibilität und teilt einzelne Funktionalitäten in eigene, kleinere Services auf. Dadurch wird es dem Anbieter leicht gemacht Anpassungen an der Plattform vorzunehmen sowie neue Features einzubinden. Durch deren Eigenständigkeit ist zudem eine Skalierbarkeit nach Bedarf geboten.

 

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Jeder dritte Online Kauf ist mittlerweile mobil, was auch die Notwendigkeit der „Mobile First“ Strategie erklärt. Diese beschreibt die Herangehensweise priorisiert die mobil optimierte Version der Webseite zu implementieren bevor an der Browserversion gearbeitet wird. Progressive Web Apps ermöglichen eben jenen Fokus ohne eine eigene Mobil-App entwickeln zu müssen.

Dabei werden Websites erstellt, welche im Browser ausgeführt werden und eine Symbiose zwischen der klassischen, responsiven Website und einer App darstellen. Da mittlerweile auf jedem Smartphone ein Browser installiert ist, kann somit auf die eigene App in einem Appstore verzichtet werden.

Mit der SAP Commerce Cloud und Commercetools hat Kolb Digital zwei zukunftssichere Plattformen im Portfolio, welche als NG Commerce Plattform beschrieben werden können und zudem weitere Funktionalitäten für das erfolgreiche Betreiben eines Webshops bieten.

Published by Timo Wollny Juni 17, 2021